Myelopathien

Leiden Sie unter Gefühlsstörungen an Armen oder Beinen?

Mögliche Ursache

Wir klären eine mögliche Myelopathie in enger Absprache mit Ihnen als Patient ab. Als Ursache kommt eine «Druckschädigung» durch eine bereits vorhandene Arthrose der Wirbelgelenke oder ein Bandscheibenvorfall in Frage. Auch eine Instabilität kann ein auslösender Faktor sein.

Konservativ oder operativ

In jedem Fall wägen wir in Absprache mit unseren Patienten konservative Therapien und Operationen gegeneinander ab. Myelopathien können sich unterschiedlich auswirken. Ziel ist eine möglichst erfolgreiche, zeitnahe und auf den Patienten abgestimmte Behandlung.

GEFÜHLSSTÖRUNGEN

LÄHMUNGEN UND

Myelopathien als Ausdruck der Schädigung des Rückenmarks

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Epidemiologie

  • Von ersten Symptomen bis zur Diagnose vergehen oft Jahre
  • Fortschreitende degenerative Veränderungen über Jahre können schnell zu einer symptomatischen Myelopathie des Rückenmarkes führen.
  • Auch schwerste degenerative Veränderungen führen nicht immer zu einer Myelopathie.

Symptome

  • Zu den typischen Symptomen gehören Sensibilitätsstörungen und Kraftverlust der oberen und unteren Extremitäten sowie
  • Gangunsicherheit und Störung der Feinmotorik.
  • Störungen der Blasen- bzw. Mastdarmfunktion treten oft zu einem späteren Zeitpunkt auf
  • Eine symptomfreie Myelopathie kann zu schweren Schädigungen führen bei schon leichtem Trauma.

Diagnose

Bereits leichte Abnützungen können grosse Beschwerden verursachen und umgekehrt. Bei Gefühlsstörungen, Lähmungen und in die Arme und/oder Beine ausstrahlenden Schmerzen können die Ursachen oft recht einfach eingegrenzt werden.

Schwieriger ist dies bei diffusen Nacken- oder Schulterschmerzen. MRT, CT und je nachdem auch weiterführende neurologisch / elektrophysiologische Tests kommen zum Einsatz.

Behandlung

Operation ist angezeigt bei Defiziten

Zervikale Stenose HWK4/5 mit Myelopathie.

Indikation

Wir operieren, wenn akute oder zunehmende neurologische Defizite auftreten oder autonome Funktionen (Blase, Mastdarm, Potenz) betroffen sind, um irreversibel Schäden zu vermeiden.

Bei der Operation wählen wir je nach Konstellation den vorderen oder hinteren Zugang bei Hals und Nacken. Nach der Dekompression des betroffenen Segmentes ist eine Stabilisation indiziert.

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