OSTEOPOROSE

Schleichender Abbau der Knochendichte

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Osteoporose

Schleichender Abbau der Knochendichte

Osteoporose

Leiden Sie an Osteoporose, ohne es wirklich zu merken? Diese schleichende Knochenerkrankung baut im ganzen Skelett Knochensubstanz ab.

Brüchig

Die Struktur der Knochen wird verändert, deshalb droht Gefahr: Die Knochen werden porös, instabil und können schon bei kleiner Belastung brechen.

Frauen betroffen

Sie sind bei uns richtig, wenn Sie einem Bruch zuvorkommen wollen. Der Knochenschwund tritt nur selten in jungen Jahren auf. Vor allem Frauen sind betroffen.

Abbau von Knochenmasse

Osteoporose kann zu spontanen Knochenbrüchen führen

Untersuchung

Wir klären im WirbelsäulenZentrum Biel auch Pathologien wie die Osteoporose ab. Dazu erstellen wir die Anamnese, indem wir unsere Patienten zu den Symptomen und Beschwerden befragen.

Darauf folgt je nach Bedarf eine klinische Untersuchung mit neusten Geräten: Wir messen die Knochendichte mittels Osteodensitometrie.

Knochenbruch als erster Hinweis

Der Abbau von Knochenmasse verursacht keine Beschwerden. Rückenschmerzen können ein erster Hinweis sein. Zudem führt die Osteoporose zu einer Deformität der Wirbelsäule mit Rundrücken und Buckelbildung.

Bei fortgeschrittener Osteoporose bricht der Knochen schon bei nur geringfügiger Gewalteinwirkung, manchmal sogar spontan ohne äussere Einwirkung. Das ganze Skelett kann betroffen sein.

Zu Brüchen kommt es oft am Oberschenkelhals, wenn ältere Menschen stürzen.

Wirbelkörperbruch

Wenn ein Wirbel bricht, ist dies oft die Folge einer Osteoporose. Dabei genügt schon geringe Krafteinwirkung. Eine Verformung der Wirbelsäule und eine verminderte Körpergrösse sind die äusserlichen Symptome.

Verlauf

Osteoporose entwickelt sich über Jahre hinweg. Infolge des Abbaus der Knochen werden die Knochen porös und instabil. Die Anfälligkeit für Brüche nimmt zu. Meist ist deshalb ein Knochenbruch das erste Symptom.

Entstehung

Auslösende Faktoren sind medizinisch untersucht und bekannt: Vitamin D-Mangel, Kalzium-Mangel oder medikamentöse Therapien (z.B. mit Kortison) können die Krankheit begünstigen und auslösen.

Diagnose der Osteoporose

Bei Osteoporose ist die Knochendichte ein entscheidendes Kriterium für die Behandlung. Wir untersuchen im WirbelsäulenZentrum Biel den Knochenzustand mit speziellen Röntgenaufnahmen, bei welchen die Dichte des Knochens gemessen wird. Wir messen die Knochendichte mit dem DEXA-Verfahren. Zudem bestimmen wir den TBS-Score (ein spezifischer Knochenwert) um einen Eindruck der Mikroarchitektur des Knochens zu erhalten. Wichtig ist auch die Prüfung von Knochen- und Muskelmasse und des Fettanteils im Verhältnis zueinander sowie die Untersuchung des Bluts.

Osteoporose Behandlung

Medikamentöse Therapien und Wahrung der Beweglichkeit

Unterschiedliche Ansätze

Hierbei werden verschiedene Ansätze verfolgt: Diese beginnen bei der gezielten medikamentösen Therapie, welche den Knochenaufbau fördern und den Knochenabbau bremsen.

Ernährung und Sturzprävention

Die Korrektur von Ernährungsdefiziten (zuwenig Calcium, Vitamin D) gehört ebenso dazu wie die Wahrung der Mobilität und die Sturzprävention. Ziel ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern.

Kyphoplastie

Die Kyphoplastie ist eine minimal-invasive Operationstechnik zur Behandlung von gebrochenen oder porösen Wirbelkörpern. Dazu wird flüssiger Knochenzement in den betroffenen Wirbelkörper injiziert.

Die Ballon-Kyphoplastie kann Rückenschmerzen aufgrund eines Wirbelbruchs lindern und die Wirbelkörperhöhe wiederherstellen. Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt.

Der Patient wird auf dem Bauch gelagert und der betroffene Wirbel unter dem Röntgengerät dargestellt. Nach zwei kleinen Hautschnitten am Rücken werden zwei Hohlnadeln in den Wirbelkörper eingebracht. Der gebrochene Wirbel kann nun mittels Implantat aufgerichtet und anschliessend zementiert werden.